Grimberghof übernimmt Traditionsmetzgerei Scholl in Köln Höhenhaus

von links: Pe­tra Scholl, Mi­cha­el Grim­berg mit Sohn Tom

Nach über 85 Jah­ren und ins­ge­samt drei Ge­nera­tio­nen über­gibt die Metz­ger­fa­mi­lie Scholl Ihr Metz­ge­rei­fach­ge­schäft An­fang Sep­tem­ber an den neu­en In­ha­ber Mi­cha­el Grim­berg. Die gute Nach­richt vor­weg, Mi­cha­el Grim­berg ist selbst Voll­blut­metz­ger und be­treibt auf dem Grim­berg­hof im ber­gi­schen Kür­ten eine Hof­metz­ge­rei und hält als Land­wirt sei­ne ei­ge­nen Rin­der. Als er­fah­re­ner Metz­ger­meis­ter möch­te er das An­ge­bot und die Qua­li­tät im Na­men der Fa­mi­lie Scholl in Köln Hö­hen­haus fort­füh­ren und aus­bau­en. Auch bei den Grim­bergs wird Tra­di­ti­on & Qua­li­tät groß­ge­schrie­ben. Er lei­tet sei­nen Hof in der drit­ten Ge­nera­ti­on und stellt Fleisch- und Wurst­pro­duk­te aus sei­ner ei­ge­nen Rin­der­zucht und Fleisch­pro­duk­te aus der Re­gi­on her. In der Fa­mi­lie Grim­berg steht schon die 4. Ge­nera­ti­on mit Sohn Tom, der äl­tes­te von 3 Söh­nen, im letz­ten Aus­bil­dungs­jahr als Flei­scher in den Start­lö­chern. Der Fa­mi­lie Grim­berg liegt das Fort­füh­ren der Metz­ge­rei Scholl mit den vie­len prä­mier­ten Pro­duk­ten und das Ver­trau­en der Kun­den be­son­ders am Her­zen. Eben­falls wer­den auch die 7 Mitarbeiter*innen im Ver­kauf und der Metz­ge­rei als ein­ge­spiel­tes Team über­nom­men und so­mit Ar­beits­plät­ze ge­si­chert. Wie auch die Fa­mi­lie Scholl legt Mi­cha­el Grim­berg bei sei­nen Fleisch- und Wurst­wa­ren sehr viel Wert auf Her­kunft, eine na­tur­ge­rech­te Auf­zucht, Hal­tung und Er­näh­rung der Tie­re ohne gro­ße Trans­port­we­ge, denn das spie­gelt sich im Ge­schmack und Qua­li­tät wie­der. So bleibt den Kun­den auch das äu­ßerst be­lieb­te An­ge­bot von Wild aus deut­scher Jagd und Fleisch der Re­gio­nal­mar­ke Ei­fel er­hal­ten, denn auch Mi­cha­el Grim­berg ist pas­sio­nier­ter Jäger.

Schwe­ren Her­zens wur­de die Su­che nach ei­ner Nach­fol­ge der Fir­ma Nor­bert Scholl not­wen­dig, da sich die 4. Ge­nera­ti­on der Fa­mi­lie be­ruf­lich an­der­wei­tig ori­en­tiert. Da­bei blickt Fa­mi­lie Scholl auf eine lan­ge Zeit mit ih­rem Flei­sch­er­fach­ge­schäft mit Metz­ge­rei in Hö­hen­haus zu­rück. 1936 er­öff­ne­ten erst­mals die Ehe­leu­te Om­mer die Metz­ge­rei in der Bo­de­stra­ße 1. Groß­va­ter Om­mer schlach­te­te schon da­mals die Och­sen und Schwei­ne selbst am Schlacht­hof. 1959 über­nahm die zwei­te Ge­nera­ti­on das Ru­der. Toch­ter Inge und Ihr Mann Karl Scholl mo­der­ni­sier­ten den Be­trieb und bau­ten ihn wei­ter aus. Das fei­ne Sor­ti­ment des Schwie­ger­sohns zog auch neue Kun­den an die be­kann­te Adres­se. Jede Ge­nera­ti­on kre­ierte ihre ei­ge­nen Re­zep­tu­ren, die von der nächs­ten Ge­nera­ti­on über­nom­men und wei­ter­ge­führt wur­den. Es soll­ten vie­le Jah­re im Fa­mi­li­en­be­sitz fol­gen und nach­dem Sohn Nor­bert Scholl 1985 sei­ne Meis­ter­prü­fung be­stand, über­nahm er 6 Jah­re spä­ter in der 3 Ge­nera­ti­on das el­ter­li­che Fleisch­fach­ge­schäft zu­sam­men mit sei­ner aus dem Süd­deut­schen stam­men­den Frau Petra.

Mit Metz­ger­meis­ter Mi­cha­el Grim­berg wird das Flei­sch­er­fach­ge­schäft Scholl ei­nem sehr er­fah­re­nen Nach­fol­ger über­ge­ben, der die schmack­haf­ten Spe­zia­li­tä­ten und das ge­wohn­te Fleisch- und Wurstan­ge­bot in ih­rem Sin­ne in Köln Hö­hen­haus ab Sep­tem­ber naht­los fort­führt. Das Ehe­paar Scholl ver­ab­schie­det sich noch nicht gänz­lich aus dem Ar­beits­le­ben, denn für den rei­bungs­lo­sen Über­gang ste­hen sie Mi­cha­el Grim­berg wei­ter­hin mit Rat und Tat im Ge­schäft zur Seite.